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Öffentlich-rechtlicher EnEV Nachweis für Wohngebäude

Wie die Nichtwohngebäude müssen auch neue Wohngebäude die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllen. Dazu ist ein Nachweis für das Bauamt zu führen, der eine Berechnung der energetischen Qualität der Gebäudehülle sowie der Anlagentechnik für Heizung und Warmwasser umfasst. Daneben sind der Mindestwärmeschutz, das Erneuerbare Energie Wärme Gesetz (EEWärmeG) und der sommerliche Wärmeschutz nachzuweisen.

Da die Umsetzung der EnEV auf Seiten der Länder liegt, gibt es hier je nach Bundesland unterschiedliche Anforderungen über den Zeitpunkt der Vorlage des Nachweises und der Anforderungen an eine Umsetzungskontrolle.

Wir berechnen und erstellen diese Nachweise für Wohngebäude. Die Berechnung ist auch Grundlage für eine mögliche Förderung als KfW-Effizienzhaus.

Zusätzlich zeigt die Berechnung den zukünftigen Energiebedarf des Gebäudes mit einer üblichen Nutzung an. Dies ist eine gute Grundlage um den jährlichen Verbrauch mit einiger Genauigkeit vorherzusagen. Auf dieser Basis kann eine Abschätzung über die Wirtschaftlichkeit von alternativen Ausführungen der Gebäudehülle oder der Anlagentechnik erstellt werden.
Mit der Planung des Gebäudes wird der Energieverbrauch und damit die Höhe der zukünftigen Energiekosten bereits grundlegend auf Jahre bestimmt. Spätere Änderungen an der Gebäudehülle oder der Gebäudetechnik sind zwar möglich, jedoch auf Grund hoher Umbaukosten oft unwirtschaftlich. Daher sollte gerade während der Planung untersucht werden, welche Option auch langfristig die günstigere Lösung ist. Dies bedeutet vor allem auch Sicherheit gegenüber zukünftigen Energiepreiserhöhungen.
Dazu bietet das Rechenmodell für die Berechnung des EnEV-Nachweises eine hervorragende Grundlage.