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Vision

Energie ist einer der wichtigsten oder sogar der wichtigste „Rohstoff“, der unseren Wohlstand und das, was wir als das „normale“ Leben um uns herum bezeichnen, erst ermöglicht. Mit Beginn der Industrialisierung wurde es möglich, die riesigen fossilen Energiereserven der Erde zur  Produktionssteigerung zu nutzen. Dies funktionierte die ersten zwei Jahrhunderte gut, führte zu einer tiefgreifenden Erhöhung des Wohlstands der Bevölkerung in den Ländern, die an der Nutzung der Energiereserven Anteil hatten. Dann tauchten die ersten Wolken am Wachstumshimmel auf. 1972 warnte der Club of Rome vor einem Glauben an ein immerwährendes Wachstum und mahnte die Endlichkeit der fossilen Ressourcen an.

Die Nutzung der Atomkraft, einem Abfallprodukt auf der Suche nach der ultimativen Waffe, hatte auf Grund unkalkulierbarer Risiken im Fall eines Unfalls und der fehlenden gesicherten Abfallentsorgung schon immer viele Gegner. Als es am 26. April 1986 im Reaktor von Tschernobyl zu einer Kernschmelze kam, war das auch der GAU für diese Technologie, deren endgültiges Aus für Deutschland der GAU von Fukoshima 2011 besiegelte.

Die ersten Anzeichen über einen möglichen, vom Menschen beeinflussten Klimawandel gab es  bereits in den 1970er Jahren. Der breiten Öffentlichkeit wurde er allerdings erst  gegen Ende der 1980er Jahre richtig bewusst. Seit dem zeigen Temperaturaufzeichnungen einen relativ stetigen Anstieg der mittleren Erdtemperatur an, mit den Auswirkungen des Abschmelzens von Gletschern, Verringerung der Dicke des polaren Eispanzers usw.. Gleichzeitig steigt der CO2-Anteil der Luft an und legt nahe, dass es die von der Wissenschaft beschriebene Verbindung zwischen CO2-Anstieg und Temperaturanstieg tatsächlich gibt.

 

Die ersten Reaktionen auf diesen Zusammenhang führten trotz der Gefahren zu einer teilweisen Renaissance der Atomkraft, die ja direkt kein CO2 bei der Stromerzeugung freisetzt. Aber bei genauerer Rechnung wurde schnell klar, dass die Rettung vor dem Klimawandel auf Dauer nicht aus dieser Ecke kommen kann. Auch dieser Brennstoff ist endlich und der notwendige Zubau an Atomkraftwerken zur Substitution des benötigten Stroms (von der Wärmeenergie ganz zu schweigen) wäre gigantisch und die Wahrscheinlichkeit für weitere Unfälle mit Strahlenfolgen würde stark zunehmen.

So war es folgerichtig und weitsichtig, in Deutschland die bisherige Politik zu ändern und einen Zeitplan zum Ausstieg aus der Atomenergie und für eine regenerative Energiewende zu entwickeln. Damit kommt Deutschland eine Vorreiterrolle zu, die nicht zum Nulltarif zu haben ist. Die aber gewaltige Chancen für eine zukünftig bezahlbare Energieversorgung im eigenen Land beinhaltet und auch durch die Entwicklung und den Export von entsprechendem Know-How eine zukunftsfähige Industrie ermöglicht.

Der Umstieg auf neue Techniken kostet immer Geld, vor allem, wenn noch Entwicklungsarbeit zu leisten ist. Es wird hier auch zu Rückschlägen und Fehlinvestitionen kommen. Diese werden von den Gegnern der Energiewende als Beweis angeführt werden, dass dieser Aus- und Umstieg gar nicht möglich ist. Aber Misserfolge und die Korrektur dieser gehören zu jedem Lern- und Entwicklungsprozess. Würde man jedes erste Scheitern als Beweis ansehen, dass damit der eingeschlagene Weg falsch ist, würde kein Kind jemals das Laufen lernen.

Wir haben die Vision, diesen Entwicklungsprozess des Umstiegs auf eine regenerative Energieversorgung mit unserer Tätigkeit tatkräftig zu unterstützen.

Es ist wichtig, nur die unbedingt notwendige Energie regenerativ zu erzeugen. Daher sehen wir unsere Aufgabe darin, durch mehr Energieeffizienz die Menge der benötigten Energie auf ein Mindestmaß zu verringern.

Damit geben wir unseren Kunden Sicherheit, denn ein zu erwartender Anstieg der Energiepreise trifft sie nicht so hart, wie ein einfaches „weiter so“ mit bestehender Technik. Wir möchten unsere Kunden helfen, die für sie richtigen, zukunftsweisenden Techniken auszuwählen und einzusetzen.

Um es mit einem Bild auszudrücken: Man kann ein altes Auto, das 10 Liter Sprit auf 100 km benötigt, umrüsten und mit Biokraftstoff betreiben. Aber der Aufwand für die Herstellung dieser Spritmenge ist groß. Besser ist es, zunächst auf ein hocheffizientes Auto mit 3 Liter Verbrauch umzustellen. Eine Energiepreissteigerung kann dadurch leicht verkraftet werden, selbst wenn das Auto häufig im Einsatz ist. Schließlich kann auch dieses Auto auf Biokraftstoff umgerüstet werden und benötigt dann nur einen Bruchteil dieser aufwändigen Energie.

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